Wir übernehmen Verantwortung für die Zukunft
Der Name BEMO SYSTEMS - part of MAAS steht auch für den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt, mit nicht erneuerbaren Rohstoffen und Energien.
Dieses Ziel erreichen wir durch:
- ressourcenschonende Produktionsanlagen und –prozesse
- die Entwicklung umweltgerechter Produkte
- schonende Recyclingprozesse, die möglichst wenig in den Naturhaushalt eingreifen
- Beachten eines ausgefeilten Umweltmanagements
Klimavorsorge - Absenken der Schadstoffemissionen
Umwelt-Recycling
Aluminium ist ein wirtschaftlich wertvoller Rohstoff. Beim Recycling von Aluminium treten keine Qualitätsverluste auf. Aus Profilschrotten lassen sich neue Profile oder auch andere hochwertige Produkte herstellen. Der Energieeinsatz für das Recycling ist bis zu 95 Prozent niedriger als bei der Primärherstellung. Die im Umlauf befindliche Menge an Sekundäraluminium wächst stetig. Die Recyclingrate beträgt im Bausektor über 85 Prozent. Beim Recycling eingesetzte Salze, mit denen Verunreinigungen von Schrotten gebunden werden, werden wieder zurückgewonnen. Auf diese Weise werden Eingriffe in den Naturhaushalt gemindert und Deponien entlastet.
Umweltmanagement
Umweltorientiertes Handeln findet heute in fast allen Betrieben der Aluminiumindustrie statt. Ein ausgefeiltes Umweltmanagement sorgt dafür, dass Umweltschutzanforderungen bei allen Planungs-, Durchführungs- und Überwachungsaufgaben systematisch berücksichtigt werden.
Besonderes Gewicht wird dabei auf produktionsorientierten Umweltschutz gelegt, der sich aus gesetzlichen Auflagen zur Einhaltung von Betriebsgenehmigungen und Emissionsgrenzwerten ergibt. An die Stelle des gesetzlich geregelten Umweltschutzes ist in den vergangenen Jahren verstärkt eine betriebliche Umweltpolitik getreten, die ihren Umweltschutz an selbstgesteckten Zielen orientiert. Dabei wird die Umweltrelevanz von Produkten über ihren gesamten Lebensweg betrachtet.
Ressourcenschonung
Unser Ziel ist es, nicht erneuerbare Ressourcen auch für künftige Generationen zu erhalten. Hier ist der Rahmen, an dem sich auch die Aluminiumindustrie orientiert:
- die Kreislaufwirtschaft
- die Schonung von Rohstoffen
- der Einsatz erneuerbarer Energien
- die Minderung von Abfällen und Emissionen
Einen weiteren Beitrag zur Ressourenschonung liefert die kontinuierliche Reduzierung des Materialeinsatzes bei gleicher Funktionalität, der Materialeinsatz wird ständig optimiert. Auch dadurch werden Rohstoffe geschont, Abfälle und Emissionen gemindert.
Klimavorsorge
Die Minderung von Treibhausgasen und der Schutz der Erdatmosphäre gehören zu unseren wichtigsten Zielen. Die Aluminiumindustrie hat den Energieverbrauch ihrer Produktionsprozesse erfolgreich reduziert. Der hohe Anteil der Energiekosten an der Primärmetallerzeugung führt zu einem Eigeninteresse der Hersteller, den Stromverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren.
Soweit Klimagase bei der Erzeugung von Hüttenaluminium auftreten, handelt es sich neben Kohlendioxid vor allem um perfluorierte Kohlenwasserstoffe. Die deutsche Aluminiumindustrie hat daher 1997 gegenüber dem Bundesumweltministerium erklärt, die Emissionen dieser perfluorierten Kohlenwasserstoffe bis zum Jahre 2005 mindestens zu halbieren.
Minderung von Abfällen und Emissionen
Folgende Maßnahmen haben dazu beigetragen, die Schadstoffemissionen drastisch zurückzudrängen. Zu den wichtigsten zählen:
- Die Weiterentwicklung der Ofentechnologie bei der Schmelzflusselektrolyse.
- Die Optimierung der Prozesssteuerung sowie die Qualitätskontrolle von Einsatz- und Rohstoffen.
- Moderne Filtertechnologien in Produktions- und Verarbeitungsbetrieben, die die emittierten gas- und staubförmigen Fluoride in der Primäraluminiumindustrie zu 99 Prozent auffangen.
- Die Erfassung von Filterstäuben beim Recycling von Aluminiumschrotten.
- Die High-tech-Behandlung der Abgase von Recyclinganlagen, um eine durch organische Anhaftungen an Schrotten mögliche Entstehung von Dioxinen und Furanen zu verhindern.